Der Kampfstil Luta Livre (port. "Freikampf") wurde ursprünglich in Brasilien für Kämpfe ohne Regeln entwickelt.
Die so entstandene Kampfmethode setzt vor allem auf ringerische Mittel, um den Gegner zu besiegen
und betont daher den Bodenkampf (Grappling).
Im "Luta Livre Esportiva" endet ein Kampf durch Aufgabe eines der Kontrahenten
(daher auch die Bezeichnung "Submission-Wrestling" = Aufgaberingen). Um das zu erreichen, werden Würgegriffe
oder Gelenkhebel eingesetzt, die im Ernstfall den Gegner kampfunfähig machen.
Das "Luta Livre Vale Tudo" bezeichnet dagegen den (fast) regellosen Kampf (also inclusive Schlag und Trittechniken)
und entspricht weitgehend dem was heute als "MMA" (Mixed Martial Arts) bezeichnet wird.
Gerade im MMA-Bereich kommt dem Bodenkampf eine große Bedeutung zu, weshalb die Bodenkämpfer aus Brasilien
diese Disziplin anfänglich auch sehr stark dominierten .